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L'Oeuf - Der Herd Der Fährt

01.06.2016

Auf der Velo Berlin im April 2016 habe ich die portable Küche in Form eines Fahrradanhängers erstmals gesehen. Majestätisch, aufgebaut unter der Glaskuppel der Messehalle Berlin, wirkte das Objekt geradezu magnetisch auf die Messebesucher. 

Schnell bildete sich ein Grüppchen, das stetig wuchs, um die edle „Klappküche“.

 

Zum einen ist der fahrende Herd einfach schön. Gefertigt aus edlen Hölzern, mit viel Leidenschaft und handwerklichem Geschick. Allein die Optik wirkt sofort anziehend und ist ein Hingucker auf jeder Veranstaltung oder aber Siegesgarant beim Kräftemessen um den schönsten und teuersten Grill in der Kleingartenanlage.

 

Zum anderen ist L’Oeuf auch wirklich praktisch. Für Köche ist portabel fast immer gleich schlecht. Egal ob Street Food oder temporäre Küchen, es müssen eigentlich immer Abstriche gemacht werden. Entweder gibt es keine Arbeitsflächen, keinen richtigen Herd oder die Spülmöglichkeiten fehlen.  L’Oeuf hingegen vereint alle Ansprüche und bietet sogar durch den „Rücktresen“ ein Spülbereich.  Der Herd lässt sich mit Gas oder Induktion betreiben und Platz zum Gemüseschneiden gibt es ohne Ende.

 

Sicher wirkt der Anhänger in Zeiten von Food Trucks, autorisierten Lieferdiensten & Co.

etwas old shool. Aber genau das finden wir gut! Es geht um Entschleunigung – im wahrsten Sinne des Wortes muss man schon ordentlich in die Pedale treten um „Das Ei“ zu bewegen. Man braucht seine Zeit, aber das braucht hohe Qualität doch fast immer. So gesehen geht es den Leuten hinter L’Oeuf weniger darum, Teil der schnellen und hippen Street Food Kultur zu werden. Klasse und Qualität stehen deutlich im Vordergrund.

Selbstverständlich kann man L’Oeuf für Events mit oder ohne Koch bzw. Catering mieten.

 

Yves Kreil

info@loeuf.de

0176 20 782 782

 

 

 

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Posted By Antonio @food

Night Time Is Tea Time

01.05.2016

Wer immer noch Tee lediglich mit Frühstück oder krankheitsbedingter Wohltat assoziiert, hat einen Trend verpasst. Zunehmend spielt das heiße Aufgussgetränk auch eine mehr oder weniger wichtige Rolle in der Mixology-Szene. Der Pernod Ricard Sub-brand OurBerlin hat erst kürzlich zusammen mit dem hippen Tea-Shop Paper & Tea ein Matcha Infusion Set auf den Markt gebracht. Dieser lässt sich zum Beispiel mit Ginger Ale zu einem wirklich leckeren Cocktail mixen. Selbstverständlich geht es bei dem Kooperationsprodukt vor allem um den Style und den Entertainmentfaktor. Dementsprechend teuer ist das Produkt und damit dann das Endergebnis, also der Matcha-Wodka Cocktail – lohnt sich trotzdem allemal!

 

Wesentlich praktikabler ist die Arbeit mit klassischen Teebeuteln, also mit Sorten wie Earl Grey oder Darjeeling. Dieser verleiht dem Drink gleich noch den passenden Wachmach-Kick und ist gerade in der Kombination mit guten Spirituosen ein echtes Erlebnis!

 

Spannend hierbei ist vor allem, dass die Geschmäcker der klassischen Cocktailkarte durch die speziellen Tee-Aromen erweitert werden können – das sollte jeden gelangweilten (Hobby-) Barkeeper inspirieren. Wichtig ist hier zu bedenken, dass Tee nicht gleich Tee ist, sondern die Qualität wie auch bei dem Alkohol eine wichtige Rolle spielt. Also Hände weg von billigen Supermarktketten brands und lieber in ein Teegeschäft eures Vertrauens. Wir haben für unseren Versuch den Earl Grey mit Darjeeling von Tree of Tea genommen und waren mit dem Endergebnis mehr als zufrieden!

 

 

Wir haben euch hier unser Lieblingsrezepte rausgesucht. Es kommt von den Mixologen der Victoria Bar in Berlin und lässt sich einfach zu Hause nachmixen!

 

 

„Tea Cobbler“

 

            1 Darjeeling Teebeutel

            4-6 cl dunklen Rum

            1-2 dunklen Würfelzucker

            1-3 Zitronenscheiben

            1-3 Orangenschieben

 

Den Teebeutel in kochendes Wasser, abkühlen lassen und 8-10cl davon in ein Highball- Glas mit Eiswürfeln geben. Anschließend 30 Sekunden stirren und servieren.

 

Cheers! 

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Posted By BK @food

Kaffee und Kippen in Istanbul

01.04.2016

„Hier bin ich richtig!“ - Das war mein erster Gedanke, als ich bei meinem Trip nach Istanbul das Viertel Beyoglu erkundet habe. An jeder Ecke saßen Menschen mit einem großen Pott Kaffee und einer Zigarette vor einem der unzähligen kleinen Cafés der Stadt. Kaffeetrinken und Rauchen scheint mir hier eine Art Nationalsport zu sein. 
In aller erster Linie ist das Kaffeehaus in Istanbul ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens. 

Unweit vom Taksim Platz, wo es in der Vergangenheit immer wieder zu kritischen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und staatlichen Sicherheitskräften kam, scheinen die Cafés die Orte zu sein, in denen zum Einen bei einer Filterzigarette politische Diskussionen geführt werden und zum Anderen der Genuss gefeiert wird. 
Egal ob Brownies oder Plunderteilchen, fette Buttercrèmetorten oder ein einfacher Chocolate Chip Cookie - jedes Café hat seine eigenen Spezialitäten zu bieten. 
Aber was hier wirklich neben dem Rauchen und süßen Sünden im Vordergrund steht, ist der Kaffee. 


Nirgendwo auf der Welt habe ich so viele Zubereitungsarten für Kaffee gesehen wie in Istanbul. Jedes Café, das etwas auf sich hält, bietet hier mindestens fünf verschiedene Zubereitungsformen an. 
Neben der klassischen italienischen Kaffeekunst, in der mittlerweile auch Baristas des ganzen Landes den „Barista of the Year“ unter sich ausmachen, dem klassischen Filterkaffee oder dem beliebten türkischen Mokka bieten viele Cafés auch Kaffee aus der AeroPress oder aus dem Kaffee-Siphon an. 
Die AeroPress-Variante ähnelt der bekannten Variante der sogenannten „French Press“. Für diese Art der Kaffeezubereitung benötigt man nur einen Brühzylinder, einen Presskolben und einen Filter. Der Kaffee wird aus dem Brühzylinder direkt in eine Tasse oder in eine Kanne gepresst. Dieses Verfahren ist relativ neu und wurde 2005 vom Amerikaner Alan Adler erfunden. Die Unterschiede zur sogenannten French Press sind allerdings für das Endergebnis gravierend: Zum Einen bleibt der fertige Kaffee nicht in Kontakt mit dem Mahlgut, da das Brühwasser im Anschluss zur Brühzeit mit Hilfe von Luftdruck durch den Einwegfilter gepresst wird. Das hat den Vorteil, dass man den Kaffee im Gegensatz zur French Press -Methode sehr viel feiner mahlen und somit in kürzerer Zeit mehr Inhaltsstoffe extrahieren kann. Zum Anderen lässt sich hier Brühzeit besser selbst bestimmen und somit mehr Einfluss auf das Endergebnis nehmen. 

Der Kaffee-Siphon, eine Berliner Erfindung aus den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts, erlebt gerade ein Revival. Sie ist eine Zubereitungsform, die vor allem auch den zeremoniellen Charakter der Kaffeezubereitung wunderbar veranschaulicht: In einem aus zwei Glasbehältern bestehenden Siphon wird im unteren Behälter Wasser erhitzt, welches in Form von Wasserdampf durch ein Glasrohr in den oberen Behälter fließt, der das Mahlgut beinhaltet.  Dort wird der Dampf wieder flüssig und der Kaffee wird gebrüht.  Wenn nun der untere Behälter von der Hitze genommen wird und abkühlt, wird der fertige Kaffe aus dem oberen Behälter durch das entstandene Vakuum zurück in den unteren Behälter gezogen. Durch einen zwischen den beiden Behältern platzierten Filter wird dabei das Mahlgut vom fertigen Ergebnis getrennt. Diese Zubereitungsform erlaubt eine besonders schonende Extraktion der Inhaltsstoffe aus dem Kaffee und führt zu einem sehr milden und klarem Kaffee. Im Gegensatz zum klassischen Siebträgerverfahren aus der italienischen Kaffeekultur hat der im Siphon erzeugte Kaffee einen relativ geringen Fettgehalt. 
Hier ist ein schönes Video zur Veranschaulichung der Siphon-Methode: VIDEO


Es ist nicht sonderlich verwunderlich, dass Istanbul eine reiche Kaffeekultur vorweisen kann. Immerhin gab es schon in Istanbul das erste Kaffeehaus rund 100 Jahre bevor in Venedig das erste Kaffeehaus Europas eröffnete. 
Heute sind es junge Baristas, die den Trend und diese Tradition fortführen und die mit ihren eigenen Röstungen hervortreten sowie Zubereitungsarten weiterentwickeln. 

 

Meine Tipps für den nächsten Istanbul-Trip: 


1.Die Lieblingsmarke Zigaretten oder Tabak mitbringen, denn man weiß nie, ob man sonst Kompromisse eingehen muss. 

2. Folgende Cafés aufsuchen: 

- „Coffee Brew Lab“ : Kuloğlu Mh., Yeni Çarşı Cad. 5/B, Beyoğlu/İstanbul, Türkei 

Hier findet man die Kreationen des ehemaligen Latte-Art-Champion und Barista des Jahres Özkan Yetik. 
- „Kronotrop“: Kuloğlu Mh., Firuzağa Cami Sk. Şelale Apt. D:2/B, Cihangir/İstanbul, Türkei 
Bei „Kronotrop“ wird der Kaffee nach eigenen Verfahren geröstet und auf verschiedenste Arten zubereitet. 
- „Coffeetopia“: Hobyar, Arpacılar Cd. No:8, Fatih, Türkei 
Das von wahren Vorreitern der Kaffeeszene Istanbuls kreierte Kaffee direkt zwischen den großen Attraktionen Gewürzbazaar und Sultan-Ahmet-Moschee ist optimal für eine Stärkung für müde Touri-Füße.

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Posted By BK @food

Trendbericht Los Angeles

01. März 2016

Die USA, insbesondere die beiden Metropolen New York und Los Angeles, gelten als Trendsetter in vielen Bereichen. Im Tech-Bereich aber auch in der Gastronomie. Vor allem Los Angeles mit fast 18 Millionen offiziellen Einwohnern ist auf Grund seiner multikulturellen Zusammensetzung den europäischen Metropolen häufig einen Schritt voraus. Egal ob Craft Beer, Food & Beverage Pairing oder Food Start Ups. Fast alle Ideen gedeihen in Übersee bevor Sie letzten Endes bei uns in Europa landen. Es lohnt daher ein Blick in die „Stadt der Engel“ um zu erkunden, was der Trend von morgen bei uns sein könnte.

 

 Wir waren wie jedes Jahr auf Erkundungstour in Los Angeles, haben uns mit Gastronomen unterhalten und viel beobachtet. Dabei haben wir vor allem zwei Trends ausmachen können. Ersteren stellen wir hier in Teil 1. Vor. Der Trend fußt auf der starken Verwurzelung der mexikanischen Kultur in der Gesellschaft von Los Angeles. Diese prägt schon seit langem die Straße, allerdings eher in Form von negativen Beispielen: Schrottsammler, Tacco-Verkäufer an der Straßenecke oder als „Greencard-Soldaten“ in der Armee. Allerdings fällt auf, dass die mexikanische Kultur zunehmend auch von Amerikanern adaptiert wird. Man geht zum Mexican-Wrestling und Taccos sind in Los Angeles quasi Nationalgericht geworden. Wirft man nun einen Blick auf die Bar-Szene, fällt auf, dass das Wort Mezcal in aller Munde ist. Es zaubert ein bubenhaftes Lächeln auf manche Lippen der vielen bärtigen und tätowierten Bartender der Stadt. Dies bestätigt auch der Verkäufer des wohl schönsten Liquor & Bar Shops in der Hipster-Hochburg Silverlake. So wurde das Mezcal-Arsenal vom Barkeeper Shop auf dem Sunset Boulevard von nur einem Regalbrett im Jahr 2014 auf rund 3 Bretter im Jahr 2016 erweitert. Die Nachfrage wächst stetig. Nachdem heutzutage bereits jegliche Formen von Gin, Whisky, Wodka und Co. Cocktails gemixt wurden, bietet Mezcal wirklich eine neue Spielwiese für unsere bärtigen (und natürlich auch nichtbärtigen) Bartender. Bis dato ist vor allem der bekannteste unter den Agavenbränden populär: Tequila! Allerdings ist der Begriff Mezcal ein Sammelbegriff sämtlicher Agavenbrände und Tequila lediglich einer aus der Region Jalisco. Die Bandbreite und damit die Geschmacksvielfalt von Mezcal ist aber wesentlich höher und wächst stetig. Die hohe Bekanntheit und die damit einhergehende Industrialisierung von Tequila hat dazu geführt, dass die Qualität unter den Produktionsbedingungen gelitten leidet. Andere Mezcal Sorten hingegen werden nach wie vor nach traditionellem Handwerk produziert. Eines unserer Lieblingsrezepte aus Silverlake bekommt ihr gerne auf Anfrage per Email: info@barkinkitchen.com

In Berlin kann man den Agavenschnaps in sämtlichen Facetten in der Mezcalería am Kottbusser Tor oder in der Mezcalería La Perla probieren. 

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Posted By Antonio @events

Weißkohl als Marketing Tool?

01.12.2015

Das sich das Thema Essen in Deutschland in den letzten Jahren zum absoluten Lifestyle Produkt entwickelt hat ist nicht zu bestreiten. Berlin verfügt neben der Fashion Week und der Art Week mittlerweile auch über eine Food Week, eine Restaurant Week , eine Food-Art Week und über unzählige Events rund um das Thema Essen und Trinken. In Form von Pop-Up Restaurants, Street-Food Märkten oder Supper Clubs. Damit nimmt Deutschland eine Vorreiter Rolle in Europa ein (London sei hier außen vor gelassen). Andere europäische Länder wie Italien sind hingegen weniger aufgeschlossen gegenüber neuen Geschmäckern und schwören nach wie vor auf die Nationalgerichte Pizza und Pasta.

 

Es geht bei dem Thema Essen,  zeitgemäß ausgedrückt „Food“ schon lange nicht mehr nur ums satt werden. Es geht um die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe bzw. Lifestyle, ganz nach dem Motto: Du bist was du ist. Und wer will heutzutage, im Zeitalter der Selbstdarstellung und Selbstinszenierung nicht hipp, besonders und am besten einmalig sein? Das ist auf der einen Seite schön, da mir das Thema Essen und Trinken persönlich wesentlich mehr gibt, als die Bereiche Fashion oder Sport. Trotzdem ist es wichtig, gerade in Zeiten einer zunehmenden Glorifizierung des Themas Food, zu erwähnen, dass auf Grund des großen Interesses in der Gesellschaft gegenüber dem Thema auch zunehmend ein wirtschaftliches Interesse aufkommt, bzw. neue Interessen geweckt werden. Food findet immer stärkeren Einfluss in Bereiche wie den Tourismus oder Städte- bzw. Länder- und Regionalmarketing.

 

Korea startet dieser Tage eine große Vermarktungsoffensive. Angeführt von der Korean Food Foundation kurz KFF, die bis dato mit rund 10 Millionen Euro ausgestattet wurde.

Ziel der KFF ist es Nationalgerichte wie der fermentierte und in Chili eingelegte Kohl bekannt unter dem Namen Kimchi, weltweit zu vermarkten. Dabei wird auch mal ein Koreanischer Koch als Dozent in Kochschulen eingeschleust, viel Geld in einen extravaganten Restaurant-Pavillon in Mailand investiert und Koreanische Restaurants in begehrten Metropolen wie Berlin gefördert.  Und es scheint zu funktionieren: Die Platoon Kunsthalle ist regelmäßig Austragungsort des Pojangmacha Korean Street Food Market. Beim letzten Event wurde bereits nach kurzer Zeit der Einlass unterbrochen, weil der Andrang einfach zu groß war. Catering Angebote wie die von Son Kitchen sind sehr beliebt und neue, hippe Koreanische Imbisse sprießen aus dem Boden und prägen unser europäisches Bild des kleinen, aber wirtschaftlich starken Landes.

 

Wie könnte also der Export von Deutschen Food Produkten weltweit vermarktet und dessen Image aufpoliert werden? Es ist nicht ganz einfach sich vor zu stellen wie Schweinshaxe und Sauerkraut (im grunde auch nur ein Kohl wie beim Kimchi) Teil der hippen Food-Bewegung werden sollen. Als Bestand des Oktoberfests wohl eher nicht! 

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Posted By BK @food

Neue Website

28.09.2015

Yes! Endlich ist es soweit und unsere neue Website steht. Hier könnt ihr euch über unsere Veranstaltungen und unsere Leistungen informieren, uns schreiben und den Newsletter Abonieren. 

Ein besonderer Dank geht an unser fleißiges Team und natürlich an die Schöpfer von Muu.Media die Vollgas gegeben haben!

 

Bis bald, euer Barkin'Kitchen Team

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Posted By BK @events

Stefan Hartmann und das Bauhaus

30.10.2015

Sternekoch Stefan Hartmann prägte die Berliner Gastronomieszene mit seinen Läden „Hartmanns“ und einem weiteren in der Bergmannstraße. Vor rund einem Jahr ist er nach Vancouver, Kanada ausgewandert um als Koch für das Restaurant „Bauhaus“ deutsche Kost auf Spitzen-Niveau an den Kanadier zu bringen. Wir wollten wissen wir es ihm auf der anderen Seite ergeht und haben mit ihm gesprochen.

 

1) Hallo Stefan, du bist zum Jahreswechsel 2015 nach Kanada umgezogen, warum?

 

Es war Zeit für mich Berlin zu verlassen. Das Angebot aus Vancouver kam wie gerufen

 

2) Was ist das besondere an deiner Arbeitsstätte, dem Bauhaus Restaurant und warum der Name?

 

Es ist eine Herausforderung für mich (circa 90 Sitzplätze). Tolles Team, der Name ist einfach zu merken, auch auf englisch einprägsam und Kunst und Handwerk zu verbinden ist eine Restaurant Philosophie

 

3) Erzähl uns doch was über die Küche da drüben. Was kannst du uns für Tipps aus deiner neuen Wahlheimat in Bezug auf Speisen und Getränke geben?

 

Also Vancouver ist sehr asiatisch angehaucht, was mich freut. Kanada selbst ist ein Einwanderungsland, das heißt Jeder bringt seine Traditionsgerichte mit. Einmalig hier: Poutine Pommes mit Gravy und Käse. Das kommt aus Montreal und kann man einmal im Monat essen

 

4) Welche kulinarischen Sünden vermisst du am meisten? Sag jetzt nicht Curry Wurst...

 

Ganz ehrlich? Als Koch sündigt man nie. Man probiert aus. Currywurst gibt es hier auch. Ne das wäre es nicht, eine gute Kalbsleber. Innereien bekommt man hier schwer in der Qualität wie in Deutschland

 

5) Wie sehen deine Pläne aus, willst du vorerst in Kanada bleiben oder gibt es schon eine neue Wunschdestination?

 

Wenn alles klappt bleibe ich. Ich bin verliebt ins Land und meine kanadische Freundin!

 

6) Wie siehst du die Beziehung von Köchen zum Reisen. Ein Muss oder kann man heute alles über das Internet und aus Büchern lernen?

 

Mir tat es gut zu reisen und in fremden Kulturen zu arbeiten. Es ist kein muss, manche Talente können sich selbst alles beibringen. Bücher und Internet – nein, wenn das so einfach wäre, könnte man sich ein paar Rezepte runterladen und schwups haste einen Drei-Sterne Laden. Kochen hat mit Charakter zu tun und Erfahrung!

 

7) Wie sieht die Food Szene in Kanada aus, was ist gerade angesagt, was ist Schnee von gestern?

 

Wie überall ist der moderne Fastfood angesagt. Das scheint leider Realität zu sein. 2-3 stunden zusammen zu sitzen ohne aufs Handy zu starren ist auch hier nicht das Angesagteste, leider...

 

8) Wenn wir dich besuchen kommen, was sollen wir dir mitbringen ?

 

Ne Stange Nil Zigaretten 

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Posted By BK @food

Kantine 2.0

01.10.2015

Kantinen haben häufig ein schlechtes Image. Eine düstere Atmosphäre, kombiniert mit dem Versuch, diese durch lieblos ausgehangene Neonlichtern zu erhellen. Schlechtgelauntes Personal ist keine Seltenheit sowie das angebotene, pampige- und vor allem ungesunde Essen. 

Rund 15 % der erwerbstätigen Frauen und 24 % der Männer gehen regelmäßig in diesen zwiespältigen Großküchen ein und aus. Glücklicherweise haben sich in den letzten Jahren einigeKantinen in Deutschland neu erfunden. Der GV-Award ist nur ein Versuch, durch einen Wettbewerb für ein verbessertes Mittagsangebot zu sorgen. Durch diese Entwicklung wurden neue Anreize geschaffen und der Qualitätsstandard angehoben.

Auf der Website www.diekantinen.de stellt der Initiator David Gunderlach verschiedene Kantinen aus Deutschland vor und bewertet diese nach eigenem Geschmack.

Die Street-Food Canteen ist ein neues Konzept, das vor allem in der Kreativszene auf Zuspruch stößt. Statt eines festen Ortes, werden Street-Food Trucks koordiniert und auf Nachfrage an jedem beliebigen Standort eingesetzt.

Vor allem Filmproduktionen und Start-Ups, aber auch Festivals und Tech-Campusse wie die Factory Berlin profitieren vom Angebot der Street-Food Canteen. Oftmals ist es flexibler und für die Betreiber kostengünstiger, da sie an keine feste Kantine gebunden sind. Tradierte Betriebe können das Modell ebenfalls als Zusatzangebot zur hauseigenen Kantine nutzen und ihren Mitarbeitern einen spannenden, kulinarischen Mehrwert bieten.

Über die sozialen Medien oder per E-Mail bekommen die Mitarbeiter die Chance, sich tagtäglich zu informieren, was auf ihrem Teller liegen könnte. 

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Posted By BK @food

The Disco Dining Club

10.10.2015

Der Disco Dining Club ist derzeit wohl das bekannteste und spannendste Food Pop-Up In Los Angeles. Gründerin Courtney Nicols ist die Königin des dekadenten Spektakels und bringt in regelmäßigen Abständen gutes Essen, die verrücktesten Menschen und Disco Musik in eindrucksvollen Räumlichkeiten zusammen. Barkin’Kitchen Gründer Antonio Rilling war im März 2015 zu Besuch beim Disco Dining Club II und hat mit Courtney über neue Ideen, die Beziehung Los Angeles – Berlin und über leckeres Essen gesprochen.

 

 

 

 

What’s your favorite food? 

 

Is a martini considered food? Beside my beloved gin, I am a fan of modernized cafeteria food. I love jello molds, pot roasts, hot dogs, hamburgers, ambrosia salad - quintessential 1950's American backyard BBQ foods...but with a fancy twist. 

 

And there's always oysters. I can also go for a (or a dozen) oyster(s). 

 

Courtney, you are the woman behind the Disco Dining Club (DDC). What’s the idea behind the concept? 

 

My evening routine typical consists of the following: dressing in an extravagant outfit, drinking, eating extravagant food, drinking, dancing to extravagant music, and more drinking. On New Year's Day of 2015, while romantically charting my upcoming year, I posted an online update asking how many friends would be interested in an event that combines the world of food, music & booze. The response was overwhelming. Nearly 100 people praising the idea. 

 

The rest fell into place: the oysters, the tagline ("consume. everything."), the poppers, the guest list, the location, and most importantly the key words. Hedonistic, debaucherous, ostentatious.

 

I remember seeing the sunrise after our first dinner. I was still wearing my gown from the evening before and I was carrying a purse filled with disco balls and oyster shells. This moment encapsulated the Disco Dining Club ethos. A lifetime of consumption and decadence. 

 

As I often say to my guests in my speech at the commencement of dinner, "You don't just live, you thrive, and that is the definition of disco."

 

What kind of people show up to your events and how do you promote them? 

 

Disco Dining Club takes the underbelly of Los Angeles out of the warehouse and into the dining room. The crowd is typically 50/50 friends and public, each donning outrageously flamboyant desire that teeters on androgynous, outlandish & devastatingly shameless. We have been thankful enough to sell out all 6 dinners through the use of social media, associated press articles and (mostly) word of mouth.  

 

How is the Food Scene in Los Angeles, do you have more traditional restaurants or also other temporary projects like yours? 

 

A couple of years ago Michelin announced they will no longer rate restaurants in L.A. Michelin noted that their rating system was no longer pertinent to L.A. because L.A. is not a white table clothed culture. We are a culture of street food and innovative underground supperclubs. They were right. This is a city of spontaneity and oddity. Our infrastructure revers classic institutions that are considered Hollywood haunts, as well as kooky one-offs that invade unusual locations. For "research" I attempt to try 2 new restaurants a week, and attend at least 3 underground supperclubs a month. I cannot remember the last time I was disappointed or bored with Los Angeles cuisine. We are a never-ended treasure trove of exotic options. And when those options aren't enough, we have motherfucking tacos. 

 

Who is your hero and source of inspiration? 

 

Catherine O'Hara's in Beetlejuice

 

https://www.youtube.com/watch?v=dTgfgWJV7Ow

 

and Leigh Bowery

 

https://www.youtube.com/watch?v=om0MrCOXPcE 

 

You did a great event in Berlin in the summer 2015, whats the difference between L.A. and Berlin concerning to...

 

...organizing an event? 

 

I arrived in Berlin 2 weeks before Disco Dining Club with only 2 things: an event poster and a confirmed DJ. The next 14 days were utter mania attempting to book a chef, source a location and find a reputable oyster shucker. It was one of the most thrilling moments of my life. Knowing no German and having only experienced Berlin from the inside of Berghain, I was unaware with the event production culture of Berlin. In Los Angeles, everything is new...from the people to the buildings. In Los Angeles, reputations are made and broken in a single day. In Berlin, reputations are built and revered and take a while to form. It was difficult to be the newbie in a city of old, but I am anxious to return with a better sense of the city's dynamic. 

 

...the world of food and booze? 

 

Berlin - you know how to drink. And Berlin - you KNOW how to make late night snacks to soak up that booze. Honestly, during past trips I left Berlin hungry. In fact, I barely ate at all during my trip. This time I left very very full. I ravished the city. And although I missed my L.A. Mexican joints and my reasonably priced sushi, I found the Berlin food & booze scene to be refreshingly easy and comfortable. Perfect for those rainy summer evenings. 

 

What’s about the connection between Berlin and L.A. – many people live in between both cities?

 

Berlin is Los Angeles' sister city. In fact, I am currently writing this interview while sitting outside at LACMA, where across the street is the largest portion of the Berlin Wall outside of Berlin. Both Berlin and Los Angeles share in a sense of experimentation. Two cities that - although cultural epicenters - are still affordable enough to allow subcultures to thrive. The same cannot be said of New York, or San Francisco, or London, or Paris. These cities have out-priced artists. Berlin and L.A. however are on the cusp of contemporary culture. Wastelands drenched in perversion and gluttony. 

 

Tell me about the DDC future, what are your plans and next steps?

 

Next on our world tour is a New Year's date in Mexico City. We are already beginning our one-year anniversary soiree for early next year. We also are planning a stopover in Toronto to collaborate with the Beam Me Up boys. 

 

And, in a few weeks, is Disco Dining Club V: Bathhouse Edition (ticket link below)

 

https://www.eventbrite.com/e/disco-dining-club-v-bathhouse-edition-tickets-18637552421

 

We want Disco Dining Club to percolate into every aspect of contemporary culture, one poppers huff at a time. 

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Posted By Antonio @events

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